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Kreditkarte als Zahlungsmittel - was ist bei der Auswahl des Payment Service Providers zu beachten?

Die Zahlung per Kreditkarte gehört zu den verbreitetsten Zahlungsmethoden im Internet. Daher setzen viele Online-Händler auf diese Zahlweise und bieten sie in ihrem Online-Shop an. 

Die Kreditkarte ist aus dem E-Commerce kaum wegzudenken und bietet zahlreiche Vorteile für Händler und Kunden, hat aber auch einige Nachteile. Wir geben Ihnen einen kurzen Überblick dazu.

+ Kreditkarten gehören zu den gebräuchlichsten Zahlungsmitteln im Internet.

+ Die Möglichkeit, mit vielen verschiedenen globalen und regionalen Kreditkarten zu bezahlen, ist entscheidend für eine gute Conversion Rate.

+ 3D Secure garantiert eine erhöhte Sicherheit bei der Zahlung per Kreditkarte.

+ Payment Service Provider sollten unter anderem über eine PCI-Zertifizierung verfügen.

 

VORTEILE VON KREDITKARTEN

Vorteile von Kreditkarten

Einer der großen Vorteile der Kreditkarte gegenüber vielen anderen Zahlungsmethoden ist recht offensichtlich: Sie ist das gebräuchlichste Zahlungsmittel im Internet. Daher stehen Online-Shops unter einem gewissen Druck, diese Bezahlmethode anzubieten, um von der Konkurrenz nicht abgehängt zu werden.

Die Nutzung der Kreditkarte geht mit einer Art indirekter Altersprüfung einher, denn ausschließlich volljährige Kunden verfügen über eine Kreditkarte. Damit können Händler sichergehen, dass ihre Kunden volljährig sind.

Ein weiterer Vorteil der Kreditkartenzahlung ist die Standardintegration: Nahezu jeder Payment Service Provider bietet die Möglichkeit, per Kreditkarte zu bezahlen. Gerade für Händler, die international tätig sind, haben Kreditkarten wie Visa, Mastercard oder American Express den weiteren Vorteil, dass es sich um eine globale Bezahlmethode handelt.

Auch in puncto Betrugsprävention bieten Kreditkarten dank 3D Secure eine höhere Sicherheit für Händler und Käufer gleichermaßen. Auch  der CVV-Code  - Card Verification Value (deutsch: Kartenverifizierungswert oder Kartenprüfnummer) - auf der Rückseite der Kreditkarte dient im E-Payment als zusätzliche Sicherheitsstufe. Eine Online-Bestellung lediglich mit Kreditkartennummer, Name und Gültigkeitsdatum ist somit ausgeschlossen.

Die meisten PSPs verlangen für Kreditkartenzahlungen verhältnismäßig geringe Gebühren, üblich sind 1 - 3%. Bei Zahlung per Kreditkarte wird Ihnen als Händler das Geld sofort gutgeschrieben - dies ermöglicht eine schnelle Bestellabwicklung und sofortige Lieferung.

Darüber hinaus sind Kreditkarten eine populäre Bezahlmethode am POS (Point Of Sale) - ein weiterer Vorteil für Sie als Händler.

 

NACHTEILE VON KREDITKARTEN

Nachteile von Kreditkarten

Trotz der zahlreichen Vorteile der Kreditkartenzahlung bringt sie auch einige Nachteile mit sich. Unter anderem weisen Kreditkarten eine hohe Betrugsquote auf. Dies kann zwar mittels 3D-Secure vermieden werden, jedoch wirkt sich die Nutzung von 3D-Secure negativ auf die Conversion Rate aus, da es den Bezahlvorgang für den Kunden komplizierter gestaltet. Je nach Land und Branche verzichten viele Händler daher auf 3D-Secure - und setzen sich damit einem höheren Betrugsrisiko aus.

Außerdem kann der Kunde nach Abschluss der Zahlung noch 90 Tage lang jederzeit ein Chargeback auslösen - im Falle eines Micropayments kann die Gebühr dafür ein Vielfaches des Kaufpreises betragen.

Kreditkarten sind zwar weit verbreitet, jedoch gibt es unzählige verschiedene regionale Kreditkartenanbieter. Um eine gute Conversion Rate zu garantieren, müssen Sie als Händler also möglichst viele Kreditkarten abdecken, damit Ihre Kunden mit ihrer regionalen Karte bezahlen können.

Ein weiterer Nachteil der Zahlung per Kreditkarte ist der Aufwand für den Kunden: Er muss manuell seine Kreditkartennummer sowie weitere Daten eingeben. Das 3D-Secure-Verfahren verlangt nach zusätzlichen Eingabefeldern und senkt damit die Conversion Rate.

Eine Zahlung per Kreditkarte bietet dem User keine Anonymität - gerade wer beispielsweise in der Erwachsenenunterhaltung tätig ist, muss hier mit einer erhöhten Hemmschwelle der Kunden rechnen.

Darüber hinaus kann es dazu kommen, dass man seinen Kreditkarten-Processingvertrag verliert, wenn man über eine bestimmte Fraudquote gekommen ist. Der Processingvertrag wird nicht sofort entzogen, aber die Unternehmen, deren Fraudquote zu hoch geworden ist, müssen einen Plan vorlegen, wie sie diese wieder reduzieren wollen.

PSP für Kreditkartenzahlung - was ist zu beachten

Sie sind Online-Händler und wollen in Ihrem Online-Shop die Zahlung per Kreditkarte anbieten? Dann gibt es einige Kriterien, die Sie bei der Auswahl Ihres Payment Service Providers beachten sollten. Insgesamt sollten Sie sich für einen PSP entscheiden, dem es gelingt, die Vorteile der Kreditkartenzahlung optimal abzubilden und die Nachteile, wie beispielsweise Betrug, möglichst gering zu halten.

Ein wichtiger Faktor bei der Auswahl des richtigen Payment Service Providers ist eine möglichst breite Abdeckung globaler sowie lokaler Kreditkarten. Dies gilt insbesondere für diejenigen Länder und Regionen, in welchen Sie als E-Commerce-Händler aktiv sind. Nur wenn Sie Ihren Kunden die Möglichkeit bieten, mit ihrer gewohnten Kreditkarte zu bezahlen, kann sich dies positiv auf die Conversion Rate auswirken.

Sicherheit bei Kreditkarten

3D Secure bietet erhöhte Sicherheit, bedeutet allerdings auch einen Mehraufwand für den Kunden. Daher ist es ideal, sich für einen Payment Service Provider zu entscheiden, der in erster Linie auf Fraudmanagement setzt, um Chargebacks und Kreditkartenbetrug zu unterbinden, und darüber hinaus ein dynamisches 3D-Secure-System anbietet.

Dies bedeutet, dass bestimmte Regeln festgesetzt sind, wann die zusätzliche Eingabe erfolgen muss und wann nicht. Beispielsweise können Sie auf diese Weise festlegen, dass inländische Kunden mit einem Kaufbetrag von weniger als 100 € keine zusätzliche Eingabe machen müssen.

Darüber hinaus sollten Sie darauf achten, dass der PSP über eine PCI-Zertifizierung verfügt, welche die Erfüllung der PCI-Datensicherheitsstandards nachweist.

 

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